Magnettherapie
 
Allgemeines
 
Bei der Magnetfeldtherapie werden natürliche und künstliche Magneten eingesetzt, um Beschwerden und Krankheiten zu behandeln. In der Therapie werden häufig pulsierende Magnetfelder genutzt, deren Energiefelder eine Tiefenwirkung haben und auch Körperteile wie innere Organe oder Knochen erreicht sollen.
 
Die biologischen Vorgänge des Körpers stehen in engem Zusammenhang mit elektrischen Reizen. Wichtige Vorgänge in der Zelle hängen vom Sauerstoff und anderen magnetisierbaren energetischen Ladungsträgern ab. Wenn der Stoffwechsel der Zelle gestört ist, verschlechtert sich die Energieversorgung der Zelle und es können sich Abbauprodukte in der Zelle anhäufen. Bei einer Behandlung können die Abläufe im Magnetfeld neu ausgerichtet werden. Die kranken und inaktiven Zellen werden zu einer Normalisierung gezwungen.
 
Die Magnetfeldtherapie kann bei sehr vielen Krankheiten eingesetzt werden, da nahezu alle Krankheiten die Körperzellen beeinflussen. Die Stimulierung der Zellen führt dazu, dass der Stoffwechsel gesteigert und der Heilungsprozess gefördert wird.
 
Durchführung
 
Während der Magnetfeldtherapie sitzt oder liegt der Patient. Der Therapeut legt Magnetkissen, Spulen oder eine Matte auf die zu behandelnde Stelle des Körpers. Die Dauer einer Behandlung hängt von den Krankheitssymptomen und der Magnetstärke ab. Während einer Therapiestunde können Magnetfrequenz und Feldstärke individuell der Situation angepasst werden. Meist wird die Magnetfeldtherapie in fünf bis zehn Behandlungen in regelmäßigen Abständen durchgeführt.
 
Anwendungsgebiete
 

Die Magnetfeldtherapie wird bei Entzündungen und Schmerzen sowie als unterstützende Therapie bei der Wundheilung und Knochenheilung angewendet.

Sie ist geeignet:
 

-  zur Stärkung des Immunsystems, wie z.B. bei Infekten und

   stoffwechselbedingten Allergien,
-  zur Verbesserung der Knochen- und Knorpelstruktur,

-  bei Erkrankungen des Bewegungsapparats nach Sportverletzungen,

-  bei degenerativen Wirbelsäulenleiden,
-  bei Poliomyelitis,
-  zur Schmerzlinderung bei Migräne und Kopfschmerzen,
-  zur Aktivierung des Hormonhaushalts,
-  zur Behandlung rheumatischer Beschwerden.
 

Ebenso werden durch die Magnetfeldtherapie Durchblutungsstörungen, Stoffwechselstörungen (z.B. bei Gicht und Diabetes mellitus) sowie hoher und niedriger Blutdruck und Regelschmerzen positiv beeinflusst. Auch Bronchitis, Asthma, Schwindel und Tinnitus können behandelt werden.